Mit dem Kauf der Eier unserer Legehennen unterstützen Sie die artgerechte, auf die natürlichen Bedürfnissen der Hühner zugeschnittene Hühnerhaltung, die wir aus Überzeugung und mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz betreiben.

Unser Ziel ist es, ein möglichst hohes Qualitätsniveau auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zu erreichen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir uns einen Hauptabnehmer gesucht, der ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem aufgebaut hat. Sämtliche Arbeitsschritte werden laufend kontrolliert, bewertet und gegebenenfalls angepasst.  

Eier von Bio-Bauern kosten mehr als Eier aus konventioneller Freilandhaltung. Der wichtigste Grund dafür liegt in den Futtermitteln. Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte sind wesentlich teurer als die entsprechenden konventionellen Produkte. Gentechnisch verändertes Sojaschrot als preiswerter Eiweißträger kommt für Bio-Bauern nicht in Frage Zudem werden die männlichen Küken bei uns nicht mehr getötet, das bedeutet aber zusätzlichen Aufwand der wirkt sich ebenfalls auf den Preis aus.

Unsere eigene Ackerfläche reicht zur Zeit für die Erzeugung des gesamten Futters nicht aus, darum haben wir uns mit 2 Biolandbetrieben in der näheren Umgebung zusammen geschlossen. Diese Betriebe bauen das restliche Futter für unsere Hühner an und erhalten im Gegenzug den Hühnermist für ihre Böden. Gemeinsam mit der Futtermühle bestimmen wir die Komponenten des Futters. Die Zusammensetzung richtet sich nach dem unterschiedlichen Nährstoffbedarf im Verlauf der Lege-Periode. Und für die Gesunderhaltung der Hühner mischen wir pflanzliche Heilkräuter mit ein.

Der etwas hellere Dotter bei Bio-Eiern ist kein Zeichen mangelnder Qualität. Ursache ist der Verzicht auf Farbstoffe im Futter. Wir versuchen mit natürlichen Mitteln die Dotter-Farbe zu beeinflussen und kräftiger werden zu lassen.

Vorbeugende Antibiotika und Hormongaben im Futter sind bei uns verboten und das würden wir auch aus Überzeugung nicht tun!

Verteuernd wirken zudem die höheren Kosten für die Aufzucht der Legehennen und der Bruderhähne. Die größeren Flächen, die sich durch die geringere Zahl von Tieren im Stall und durch den Auslauf ergeben, wirken sich gegenüber der konventionellen Hühnerhaltung ebenfalls verteuernd aus. Zudem muss mehr Arbeitszeit für die intensivere Betreuung der Tiere aufgewendet werden.

 

Jedes Ei ist eine kleine Sensation!

Seine wertvollen Inhaltsstoffe machen es zu einem der nährstoffreichsten Lebensmittel. Das Ei gilt seit jeher als Symbol für Fruchtbarkeit und Leben.
Durch seinen perfekten Aufbau ist es sehr lange haltbar. Bei richtiger Lagerung bleibt ein Ei mindestens vier Wochen genießbar.  

Eines ist gewiss! Die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind fast unbegrenzt.Wenn es das Ei nicht schon gäbe, es müsste schnellstens erfunden werden.

Kennen Sie einen hochwertigeren Eiweiß-Lieferanten als das Ei?
Es gibt keinen! Das Vollei hat die höchste Proteinqualität die ein einzelnes Lebensmittel erreichen kann. Bei einem Hühnerei beträgt die biologische Wertigkeit 100 %. Das heißt: Mit 100 g Hühnerei-Protein können 100 g Körpereiweiß aufgebaut werden. In seiner biologischen Wertigkeit ist das Vollei den anderen Lebensmitteln um Längen voraus. Das Ei liefert dem Körper auch essentielle Aminosäuren in einem ähnlichen Mengenverhältnis wie sie auch im Körpereiweiß des Menschen vorhanden sind. Höchste Eiweißqualität, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium und Natrium, außerdem Aluminium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Fluor machen das Ei zu einem der nährstoffreichsten Lebensmittel überhaupt. Zu diesen einmaligen Inhaltsstoffen gesellen sich obendrein sämtliche Vitamine wie Vitamin A und B, Beta-Karotin, D, E und K und last but not least alle lebensnotwendigen mehrfach, hoch ungesättigten Fettsäuren und Cholesterin. Eine zur Zeit immer beliebtere Bezeichnung von Lebensmitteln ist "Functional food". Es steht für Lebensmittel, die mit aktiven, Gesundheitsunterstützenden Nährstoffen das physische Wohlbefinden stärken. Dazu gehört neben den Tomaten auch das Ei.

Ist das Ei eine tickende Cholesterin-Bombe?
Nein! Sagen neueste Studien. Der gesunde menschliche Organismus managt den Cholesterinspiegel selbst.

 

Wie bewahrt man Eier auf?
Direkte Sonnenstrahlen setzen dem Ei ordentlich zu. Sie wissen ja: die Schale ist porös. Unser Tipp:Lagern Sie das Ei vor Licht geschützt, eher kühl und mit der stumpfen Seite nach oben.
Sehr wichtig ist auch, dass die Eier keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden, denn dann kann sich Kondenswasser auf der Schale bilden. Das muss unbedingt vermieden werden, denn Wasser zerstört die natürliche Schutzschicht und ermöglicht Keimen den Zugang ins Ei.
Dass Käse und Eier im Kühlschrank keine guten Nachbarn sind, werden Sie schon wissen. Denn starker Geruch von Käse beispielsweise kann über die poröse Schale in das Ei-Innere dringen. Darum gilt: Eier nie in die Nähe von Zitrusfrüchten, Zwiebeln usw. legen. Denn dann haben Sie ein Ei mit Duftnote.

Tipp: Eier immer in der Verpackung lassen oder in das vorhandene Eierfach im Kühlschrank legen. Ist das Verkaufsdatum (21 Tage nach dem Lege-Datum) abgelaufen,müssen die Eier unbedingt in den Kühlschrank.

Wie frisch ist Ihr Ei?
Werfen Sie zuerst einmal einen Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) der Packung bzw. evtl. Angaben direkt am Ei.
Ein Ei darf bei Verkauf maximal 21 Tage, also drei Wochen, alt sein. 
Es kann also einen ganzen Monat ab Legedatum verwendet werden. Bei guter Lagerung ist eine längere Haltbarkeit möglich. Für nicht durch gegarte Genüsse wie Tiramisu, Frühstücks-oder Spiegelei usw. sollten allerdings nur die frischesten Eier zum Einsatz kommen und auf Hygiene besonderes Augenmerk gelegt werden.

 

 

 

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen Ihnen immer einen guten Appetit!